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DAMALS ANNO DOMINI - 2070


anno-2070 Die Zeit ist vergangen und wir schreiben nun das Jahr 2070. Die Welt steht am Rande eines ökologischen Desasters, denn durch die hohe Umweltverschmutzung ist der Meeresspiegel gestiegen, was dafür gesorgt hat, welches viel Lebensraum für Tier und Menschen verschwunden ist.

Nun ist es an uns, Gemeinsam mit den Menschen der Erde die Umwelt wiederherzustellen, oder weiterhin die Erde soweit auszubeuten, einfach um noch mehr Gewinn zu machen.

Neuheiten in der Zukunft

Das Eco Monument - Das Parlament
Die Inseln bleiben weiterhin ein absoluter Bestandteil des gesamten Spiels, aber nun ist es nicht mehr nur die Aufgabe, die einzelnen Inseln auszubeuten, um die Produkte herzustellen, damit die Bevölkerung letztlich zufrieden ist. Zwei neue Elemente sind nun wichtig, um die Produktionen, aber auch Zufriedenheit am Laufen zu halten.

Eine Energieproduktion ist nun Pflicht, denn ohne Strom läuft bekanntlich rein gar nichts mehr. Sollte der Energiepegel ins Negative fallen, hat dies ebenfalls negative Auswirkung auf die Produktion der Gebäude. Diese arbeiten schlichtweg langsamer, was im schlimmsten Fall zu einer Spirale führen kann.

Der zweite neue Punkt ist die Umweltbilanz. Jede einzelne Insel hat eine eigene Bilanz der Umwelt, welcher Auswirkung auf die Fruchtbarkeit, aber auch auf die Bewohner der Insel haben kann. Ein saurer Boden sorgt schnell dafür, dass landwirtschaftliche Betriebe kaum noch ertragreiche Ernten haben. Schlichtweg muss dann für mehr Produktion gesorgt werden. Aber auch bestimmte Bürgertypen neigen dazu unzufrieden zu sein, wenn die Insel zu verschmutzt ist. Doch um welche Bürgertypen handelt es sich?

Ökologie oder Ökonomie

Während in Anno 1404 es bereits zwei Fraktionen gab, welche förmlich Hand in Hand gehen, ist dieser Frieden hier nicht ganz so gesichert. Drei Fraktionen glänzen in Anno 2070 mit Triumphen, welcher der Erde mal mehr, aber auch mal weniger geschadet haben.

Die erste Fraktion sind die Ecos, welche von der „Eden Initiative“ unterstützt und geführt werden. Mit hohem Umweltbewusstsein und der Pflicht der Erde das zurückzugeben was die Menschheit ihr genommen hat, muss bei dieser Fraktion sehr stark darauf geachtet werden, dass man die Insel niemals zupflastert mit Umweltverschmutzenden Gebäuden. Steigt massiv die Umweltverschmutzung auf der Insel, werden die Ecos immer unzufriedener, was zu Problemen führen kann.
Die Ecos versuchen mit allen Mitteln, die Ihnen zur Verfügung stehen, die Umwelt zu schonen, wodurch Sie auf regenerative, aber auch schwächere, Energieproduktion zurückgreifen. Auch kommt durch die Zukunft die Möglichkeit, die Umweltbilanz wieder ins positive zu bewegen. Dabei sind die Gebäude, welche die Umwelt reinigen, effektiver.

Die zweite Fraktion sind die sogenannten “Tycoons”, welche mit Global Trust Inc. Zusammenarbeiten und leben. Die Tycoons sind eine schmutzige Fraktion, denn alles was gebaut wird, entsteht zum Wohle der Wirtschaft und des Geldes. Die Umwelt selbst ist an letzter Stelle. Somit wird für die Stromerzeugung gern mal ein Kohle- aber auch Kernkraftwerk gebaut, welche in der Effizienz der Energieerzeugung damit viel besser dastehen, aber gänzlich die Umwelt verpesten.
Bei der Bereinigung der Umwelt steht die Technologie der Tycoon aber nicht so gut da und sorgt letztlich nur dafür, dass das gröbste bereinigt wird. Aber es stört die Bewohner nicht, daher kann die Stadt in Smog untergehen, es würde keinen stören.

Beide Fraktionen können zeitgleich von einem Spieler gespielt werden, wodurch die Effizienz Beider stark gesteigert werden kann. Aber mit der Unterstützung der Techs, angeführt durch die S.A.A.T, welche eine Fraktion von Wissenschaftlern ist, wird das gesamte noch an die Spitze getrieben.
Die Techs sind in der Lage neue Technologien zu erforschen, welche Effektivität von Gebäude steigern, aber gänzlich neue Gebäude für Energie und Umwelt hervorbringen können. Mit der Hilfe des S.A.A.T. ist man auch in der Lage unter dem Meeresspiegel sich auf kleine Siedlungen aufzubauen. Die Techs sind wissenschaftlich, aber Umweltbewusst, wodurch Sie sich von den Algen unter dem Meer ernähren, aber auch die Gezeiten für die Energieentwicklung nutzen. Im späteren Verlauf ist es auch möglich, große Energiequellen unter dem Wasser zu errichten und diese auch auf die entsprechenden Inseln zu transferieren, wodurch Kohle & Windkraft gänzlich überflüssig wird.

Online ist besser?

Die Weltratswahl in Anno 2070
Bereits im Hauptmenü wird man durch viele Umfragen und Wahlen erdrückt, denn die Welt ist stets im Wandel und jeder Spieler entscheidet mit seiner Stimme, in welche Richtung sich diese bewegt. Aber nicht nur die Wahlen, sondern auch andere Geschehnisse greifen im Spiel tief hinein.

Als erstes wäre das Tagesgeschehen, was der täglichen Quest entspricht. Absolviert man diese mit einer bestimmten Fraktion, erhält diese entsprechend Punkte und ab einem gewissen Punkt ebenso Boni. Diese Quests können in jeder Spielform, also Endlosspiel, aber auch Szenarien, erfüllt werden.

Die Weltgeschehen bauen sich dann eher als kleine Kampagne auf. Jede Mission steigert den Schwierigkeitsgrad und letztlich gibt es als Belohnung wieder Punkte für die gespielte Fraktion, was erneut weitere Boni für die Fraktion zur Folge hat.

Letztlich hat man noch die Wahl für den Senat und den Weltrat. Hierbei kann der Spieler zwischen den drei Fraktionen als Vertreter wählen. Jeder dieser Vertreter bringt entsprechend Boni, welche von Beginn an ersichtlich sind, daher kann man nach seinem Geschmack auswählen, oder entsprechend der Fraktion, welche man sowieso bevorzugt.

Der Multiplayer wird hier nur noch Online ausgetragen. Eine LAN-Partie ist somit leider nicht mehr möglich.

Die Arche bietet die Funktion, Waren und Technologien online zu sichern, damit diese in einem anderen Endlosspiel wieder herausgenommen und genutzt werden können. Damit kann man sich gegebenenfalls ein Neustart in einem Endlosspiel etwas einfacher machen.

Ein großer Nachteil an diesen gesamten Features ist, dass diese in keiner Weise im Offline Modus funktionieren. Die Arche bleibt ohne Waren, Wahlen und Quests unerreichbar, sowie Multiplayer sind im Offlinemodus nicht mehr möglich.

Groß, Größer, Gigantisch

Die Monumente bleiben weiterhin ein Bestandteil in Anno 2070. Während in Anno 1404 diese vom Design her religiös geprägt sind, eine gigantische Moschee und Kathedrale, sind diese mehr an den Ideologien der jeweiligen Fraktion angelehnt.
Die Tycoons vergnügen sich mit hoher Wahrscheinlichkeit mit Hummer und Champagner in der Konzernzentrale, die Ecos diskutieren im Parlament über die besten Regeln, um weiter die Umwelt zu schonen, und die Techs philosophieren im Wissenschaftsforum weiter über Physik, Biologie und viele weitere Wissenschaftliche Bereiche.
Die Wirkung ist bei allen Gebäuden gleich wie auch vorher, denn diese stillen die Gebäudebedürfnisse, z.B. nach Aktivität, oder nach Mitbestimmung.

Zurück in die Zukunft

Das Thema der Zukunft ist Geschmackssache, aber in Anno 2070 wurde vieles richtig gemacht: eine extra Fraktion hinzugefügt, eine sehr solide Kampagne eingesetzt, die auch die Gefahr einer KI gut vor Augen hält, ohne dass es um das Thema Arbeitsplätze geht, aber auch Boni durch Demokratie.

Auch altbekanntes, wie weiterhin die Klassen der jeweiligen Bürger, die Monumente, aber auch sonst das Gameplay wurde stark beibehalten, was den Wechsel von Anno 1404 auf 2070 nicht wirklich schwierig machte. Insgesamt wirkt Anno 2070 aber etwas einfacher vom Schwierigkeitsgrad.

Einzig die Onlinefunktion hätte man anders lösen. Allein dass der Multiplayer nur noch online funktioniert und keine LAN-Option existiert finde ich persönlich sehr schade. Auch die Arche hätte man Offline funktionell machen können, denn eine Speicherdatei nur für die Arche, worin Informationen des Inhalts hinterlegt sind, wäre wohl nicht so schwer gewesen. Alle anderen Features sind für die gesamte Community und Zusammenarbeit gedacht, wodurch ich es verstehen kann, dass diese Features im Offlinemodus nicht funktionieren können.

Doch der letzte Schritt naht durch die Zeitreise, dann geht es noch einmal in die Zukunft, in eine Zeit, wo Menschen hoffentlich von der Eden Initiative etwas gelernt haben. Seid mit dabei bei „Damals Anno Domini 2205“.